Indigenes Wissen für Waldschutz und Klimawandel

Ein zusammenfassender Bericht über die Ergebnisse einer Podiumsdiskussion von INFOE am Rande der UN-Klimakonferenz (SBSTA) im Mai 2018 in Bonn. Thema der Veranstaltung war der Fortschritt der Plattform für „Lokale Gemeinschaften und indigene Völker“ und die Frage: Wie kann eine effektive Teilhabe Indigener und die Integration von indigenem Wissen und Nutzungspraktiken für Wald- und Klimaschutzmaßnahmen gestärkt werden?

Von den aktuellen Entwicklungen auf der Klimakonferenz erzählte Dr. Rodion Sulyandziga. Er vertritt dort als Udege die indigenen Gemeinden aus dem Osten Russlands. Für ihn ist die Schaffung der indigenen Plattform besonders wichtig, damit die indigene Bevölkerung einen Raum zum Austausch hat, über ihr Wissen und ihre Erfahrungen über die Auswirkungen des Klimawandels sowie Anpassungsmaßnahmen. Die traditionellen Lebensweisen der Menschen der borealen Wälder seiner Heimatregion seien hierfür ein Beispiel.

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Warum über indigenes Wissen bloggen?

Das Wissen indigener Gemeinschaften wird oft belächelt, bewusst nicht beachtet oder aus weißer Perspektiver romantisierend und verzerrt dargestellt. Dieser Blog möchte versuchen einen anderen Weg zu beschreiten: Vertreter*innen der indigenen Bevölkerung sollen direkt, mit ihrer Perspektive, zu Wort kommen. Wir wollen berichten über ihre Kämpfe für Menschenrechte und Selbstbestimmung in der heutigen Zeit und über die Anwendung ihres wertvollen Wissens für Wald- und Klimaschutz.

Ziel unseres Blogs ist es, ein Bildungsangebot über indigenes Wissen zu schaffen und die deutsche Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Außerdem sollen über aktuelle Ereignisse berichtet werden wie beispielsweise die Schaffung der indigenen Plattform „Local Communities and Indigenous Peoples Knowledge Plattform“ im Rahmen der UN-Klima-Rahmenkonvention (UNFCCC).
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